Portugiesische Haushalte halten 89,1 Milliarden Euro an passiver Liquidität und bewahren 6,3 Milliarden Euro an Kapital, das wirtschaftliches Wachstum generieren könnte. Dieses ungenutzte Geld stellt einen erheblichen Verlust für die Gesamtwirtschaft dar.
Gemäß der Studie von Revolut mit dem Namen „Europäischer Vermögenserodingsindex" verlieren die portugiesischen Haushalte etwa 220 Euro pro 10.000 Euro stehendem Kapital aufgrund der Inflationseffekte. Diese schleichende Erosion betrifft besonders Haushalte, die keine finanziellen Spielräume zum Investieren haben.
Die Untersuchung der europäischen Bank zeigt, dass die Marktfragmentierung und die niedrigen Zinssätze Faktoren sind, die zu dieser Situation beitragen. Viele Portugiesen entscheiden sich weiterhin für traditionelle Sparmethoden, ohne Zugang zu oder Kenntnis über rentablere Investitionsalternativen.



