Die Schließung der größten Strafanstalt des Landes erfolgt in mehreren Phasen bis 2028, in einem Prozess, der das portugiesische Strafvollzugssystem erheblich beeinträchtigen wird. Die Auswirkungen dieser Entscheidung werden in 11 Haftanstalten im gesamten Staatsgebiet spürbar sein.
Derzeit befinden sich 250 Gefangene in dieser Anstalt, die auf drei verschiedene Ziele umverteilt werden. Die Verlegung der Gefangenen wird in den kommenden Jahren schrittweise erfolgen.
Unter den Herrenzielen sind die Gefängnisse von Guarda und Viseu vorgesehen, die einen bedeutenden Teil der Gefangenenpopulation aufnehmen werden. Diese Umverteilung erfordert eine logistische und personelle Reorganisation in diesen Einrichtungen.
Zusätzlich zu den Verlegungen in die männlichen Strafanstalten wird ein Teil der Gefangenen in das Frauengefängnis von Odemira verlegt, was im Kontext der Gefängnisverlegungen eine ungewöhnliche Situation darstellt.




