Die GNR verzeichnete 1.779 Betrugsdelikte im Distrikt Porto im ersten Halbjahr 2026, wobei der Mai die meisten Vorfälle aufwies. Angesichts der zunehmenden Raffinesse dieser Delikte führte das Territorialkommando Porto eine Operation zur bürgernahen Polizeiarbeit durch, um die Bevölkerung zu warnen und die Prävention zu verstärken.
Die Aktion fand dezentral im gesamten Distrikt statt, durch direkte Kontakte mit der Bevölkerung, mit besonderem Augenmerk auf die von Betrügern verwendeten Methoden, wie dringende Zahlungsaufforderungen, Geldüberweisungen oder Versuche, Bankdaten und Zugangscodes zu erlangen. Die Altersgruppe der 41- bis 64-Jährigen wurde als die am stärksten unter den Opfern vertretene Gruppe identifiziert.
Die GNR wies darauf hin, dass die zunehmende Nutzung digitaler Medien und die ständige Anpassung der von den Tätern verwendeten Methoden eine größere Aufmerksamkeit der Bürger erfordern. Die Sicherheitsbehörde riet, Kontakten misstrauisch zu begegnen, die zu dringenden Zahlungen drängen oder persönliche Daten, Bankdaten oder Zugangscodes anfordern.
Im Zweifelsfall sollte keine Zahlung geleistet und keine Information weitergegeben werden, bevor nicht die Identität und Legitimität des Gesprächspartners bestätigt wurde. Die GNR empfahl auch die Sammlung und Aufbewahrung von Informationen, wie Nachrichten und Kontakte im Zusammenhang mit der Kontaktaufnahme, um den Betrug zu stoppen und bei den Ermittlungen zu helfen. Bei einem verdächtigen Vorfall oder einem vollendeten Betrug wird empfohlen, umgehend die Behörden zu kontaktieren oder bei der nächsten zuständigen Polizeidienststelle Anzeige zu erstatten.




