Edgar Silva und Élvio Passos haben ein Buch veröffentlicht, das die Zeitung „Portugal Democrático" analysiert, die 1956 von portugiesischen Exilanten in Brasilien gegründet wurde. Das Werk entdeckt diese Periodika als Beispiel für „Widerstandsjournalismus" im Kampf gegen das Estado-Novo-Regime wieder.
Die Zeitung entstand im Kontext des portugiesischen politischen Exils und fungierte als Informations- und Oppositionsplattform gegen das autoritäre Regime, das Portugal in jener Zeit regierte. Die Autoren sind der Ansicht, dass die Erfahrung dieses Kommunikationsmediums angesichts der aktuellen Herausforderungen nach wie vor relevant bleibt.
Edgar Silva und Élvio Passos vertreten die Ansicht, dass das Konzept des „Widerstandsjournalismus" heutzutage weiterhin relevant ist, insbesondere angesichts von Desinformation und Bedrohungen der Demokratie. Das Buch regt eine Reflexion über die Rolle des Journalismus bei der Verteidigung demokratischer Werte an.



