Das Finanzministerium übermittelte am Montag dem Rechnungshof (TCU) die Berechnungsformel für die Sozialabgabe auf Waren und Dienstleistungen (CBS), die ab 2027 PIS, Cofins und einen Teil des IPI ersetzen wird. Die Regierung legte keinen Referenzsteuersatz vor und entschied sich dafür, nur die Methodik zu übermitteln, die zur Festlegung des Prozentsatzes der neuen Abgabe verwendet werden soll.
Der Gesetzentwurf zum Haushaltsplan für das nächste Jahr sieht vor, dass die CBS 636,8 Milliarden Real einnehmen wird. Die an den TCU übermittelte Formel wurde entwickelt, um das Verhältnis zwischen Bundeseinnahmen und dem BIP zu wahren, basierend auf dem zwischen 2012 und 2021 ermittelten Durchschnitt.
Die Unsicherheit bezüglich des auf die Geschäftstätigkeit anwendbaren Steuersatzes ist Gegenstand von Kritik, auch von Seiten innerhalb der Regierung selbst. Dies liegt daran, dass die Besteuerung ein grundlegendes Element für die Investitionsentscheidungen der Unternehmen und für die Preisfestlegung darstellt.
Die Vorsicht der Regierung bei der Bekanntmachung einer konkreten Zahl kann durch den Wahlzeitraum erklärt werden, mit der Befürchtung, dass die Information politisch genutzt werden könnte. Die im Haushaltsgesetzentwurf vorgesehene Einnahmeschätzung mit der CBS deutet darauf hin, dass der Steuersatz auf der Grundlage dieser Vorsicht festgelegt werden wird.




