Zwei Monate vor Beginn der COP31 erklärte die Exekutivdirektorin der dreißigsten Ausgabe der Konferenz, Ana Toni, dass Brasilien beabsichtigt, drei Dokumente bei dem diesjährigen Treffen vorzulegen. Zu den Versprechen gehört die Übergabe der globalen Roadmap für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Die sogenannte „Roadmap" gehörte zu den wichtigsten Erwartungen der Bundesregierung für die in Belém (PA) Ende 2025 stattfindende Veranstaltung.
Die Roadmap für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen war eine der wichtigsten Erwartungen Brasiliens für die COP30. Trotz der Bemühungen der brasilianischen Unterhändler und der Unterstützung von rund 80 Ländern wurde der Vorschlag jedoch nicht in das Abschlussdokument der im Bundesstaat Pará stattfindenden Veranstaltung aufgenommen.
Der größte Widerstand gegen den Vorschlag kam von den sogenannten „Erdölstaaten", Ländern, deren Wirtschaft stark von der Erdölproduktion abhängt. Zu den wichtigsten Gegnern gehörten Saudi-Arabien, Indien und Russland, die sich gegen die Aufnahme der Verpflichtung in das Abschlussdokument der Konferenz aussprachen.
Laut Ana Toni wird neben der Roadmap zu fossilen Brennstoffen auch eine Roadmap vorgestellt, die Maßnahmen zur Beendigung der Entwaldung zusammenfasst, und zeigt damit die Prioritäten Brasiliens für die internationalen Klimaverhandlungen.




