Die Vereinsführung des Vasco erwägt, vor einem ordentlichen Gericht die Anfechtung der Ausschreibung des Maracanã zu beantragen, das derzeit unter der Verwaltung des von Flamengo und Fluminense verwalteten Konsortiums steht. Der Verein ist der Ansicht, dass kein Ausschreibungsverfahren durchgeführt wurde, das die Möglichkeit berücksichtigt hat, dass der Verein selbst an der Verwaltung des Stadions beteiligt sein könnte.
Dieser Vorstoß gewann an Stärke nach wiederholten Ablehnungen durch das Konsortium für die Nutzung des Maracanã, insbesondere aufgrund des Gewichts des Flamengo im Vertrag mit dem Fluminense. Kürzlich gab es eine erneute Absage für den Vasco, das Stadion für das Spiel der Sul-Americana gegen Santa Fé zu nutzen, das für den 15. September angesetzt war. Der Verein wurde bereits informiert und verlegte die Partie nach São Januário.
Die gleiche Situation ereignete sich beim Spiel gegen Palmeiras in der Copa do Brasil am 8. November, das ebenfalls abgelehnt wurde, allerdings inoffiziell. Der Vasco behauptet, dass keine Verhandlungen möglich sind, um im Stadion zu spielen, da sowohl das Konsortium als auch die Regierung von Rio von Personen kontrolliert werden, die dem Flamengo nahestehen, was das Maracanã-Problem durch politische statt durch technische Fragen unbrauchbar macht.




