Tiago Sousa-Martins, ein portugiesischer Staatsbürger, wurde bei einer Operation von Agenten des US-Einwanderungsdienstes (ICE) erschossen. Die Agenten umstellten das Fahrzeug, in dem er sich befand, schlugen die Fensterscheibe ein und feuerten mindestens 13 Schüsse auf ihn ab.
Sousa-Martins blieb neun Monate lang in einem nordamerikanischen Gefängnis inhaftiert, bevor er freigelassen wurde. Der Vorfall ereignete sich im Zusammenhang mit den Einwanderungskontrollaktionen der amerikanischen Behörden.
Das Vorgehen der ICE-Agenten gegen den portugiesischen Staatsbürger erregte aufgrund der Art und Weise, wie die Operation durchgeführt wurde, Kontroversen, insbesondere wegen der Anzahl der abgefeuerten Schüsse und der Art und Weise, wie sie das Fahrzeug umstellten. Der Fall warf Fragen zu den Verfahren auf, die bei Einwanderungsoperationen angewendet werden.
Der Portugiese wurde nach neun Monaten Haft freigelassen, aber der Fall bleibt ein Gegenstand der Debatte über die Praktiken des nordamerikanischen Einwanderungsdienstes und die Rechte der im Land inhaftierten Einwanderer.




