Die israelische Armee bestritt am Freitag kategorisch, künstliche Intelligenz zur Tötung von Zivilisten in Gaza einzusetzen. Die Verneinung erfolgte als Reaktion auf Behauptungen in einem Dokumentarfilm, der am Donnerstag auf dem Filmfestival von Venedig seine Premiere feierte und bei seiner Aufführung 25 Minuten lang Applaus erhielt.
Der israelische Dokumentarfilm "NAZA" zeigt Interviews mit 24 ehemaligen Mitgliedern der israelischen Armee oder der Geheimdienste, die unter der Bedingung der Anonymität sprachen. Diese ehemaligen Mitglieder behaupten, in einer angeblichen "Fabrik" von Tötungen gearbeitet zu haben, oder beschreiben das Gefühl, sich in einem tödlichen Videospiel zu befinden.
Der Film stammt von den israelischen Filmemachern Yuval Abraham und Rachel Szor, die beide Oscar-Preisträger sind. Laut dem Artikel war das Ziel der Regisseure, so detailliert wie möglich zu erfahren, wie die verwendeten Systeme funktionierten.




