Die Bundespolizei wies in einer Untersuchung zur Banco Master darauf hin, dass sich der Bankier Daniel Vorcaro Tage vor seiner Verhaftung im November 2025 auf die Flucht vorbereitete. Diese Informationen gehen aus einem Bericht hervor, der vom Minister André Mendonça am Obersten Gerichtshof (STF) öffentlich gemacht wurde.
Den Ermittlern zufolge deutet eine Abfolge von Nachrichten und Aufzeichnungen auf dem Handy des Bankiers darauf hin, dass er im Voraus wusste, dass Gerichtsmaßnahmen gegen ihn ergriffen werden würden. Der Bericht weist außerdem darauf hin, dass Vorcaro Behörden überwachte, vertrauliche Informationen im Zusammenhang mit laufenden Ermittlungen abrief und versuchte, die Justiz zu behindern und öffentliche Amtsträger zu beeinflussen.
Die Ermittler enthüllten, dass der Bankier die Ermittlungen gegen ihn überwachte und darum bat, dass die Gruppe „A Turma", die mit Polizisten in Verbindung stand, gegen Personen vorging, die er in bestimmten Situationen als Gegner betrachtete. Die analysierten Nachrichten deuten auf ein Verhaltensmuster hin, das nach Angaben der PF eine Vorbereitung zur Flucht erkennen ließ.




