Maria Luís Albuquerque, ehemalige portugiesische Finanzministerin und derzeitige Europäische Kommissarin für Finanzdienstleistungen, gab RTP Europa ein Interview, in dem sie über die Bedeutung der Finanzkompetenz für junge Menschen sprach. In ihrer Ansprache vertrat die Kommissarin die Ansicht, dass Finanzkompetenz als Grundkompetenz betrachtet werden sollte, die bereits früh im Bildungssystem eingeführt werden sollte.
Albuquerque wies darauf hin, dass viele Länder bereits Programme zur finanziellen Bildung in den Schulen ab den ersten Schuljahren umsetzen, und vertrat die Ansicht, dass diese Praxis auf alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union ausgeweitet werden sollte. Die Kommissarin betonte, dass es unerlässlich ist, jungen Menschen beizubringen, wie man mit Geld umgeht und grundlegende Finanzkonzepte versteht, um die wirtschaftliche Zukunft des Kontinents zu sichern.
In Bezug auf die Finanzierung dieser Initiativen bestand die ehemalige portugiesische Ministerin darauf, dass die Förderung und Entwicklung der Finanzkompetenz eine der Hauptprioritäten des nächsten Haushalts der Europäischen Union darstellt. Diese Position spiegelt die Absicht wider, in den kommenden Jahren bedeutende Mittel für Programme zur Finanzbildung bereitzustellen.




