Die Guarda Nacional Republicana hat das neue Schuljahr mit der Kampagne „Sichere Schule" eingeläutet, die mehr als 4.400 Bildungseinrichtungen und etwa 670.000 Schüler in ganz Portugal abdeckt. Die Initiative zielt auf eine engere Präsenz der Soldaten bei Schülern, Lehrern und Erziehungsberechtigten ab und konzentriert sich auf die Prävention von Risikoverhalten sowie die Förderung einer Kultur des Bürgersinns und des Respekts.
Im letzten Schuljahr verzeichnete das Programm „Sichere Schule" mehr als 790.000 betreute Nutzer, 17.000 Sensibilisierungsmaßnahmen und 2.631 Straftaten im schulischen Umfeld. Die häufigsten Straftaten waren Körperverletzung, Bedrohungen, Diebstähle und Verleumdungsfälle, es wurden jedoch auch schwerwiegendere Vorfälle erfasst, wie Sexualstraftaten, Misshandlungen, Drogenhandel und illegaler Waffenbesitz.
Die Abteilungen für Kriminalprävention und Community-Polizeiarbeit, die mehr als 400 Soldaten umfassen, verstärken nun ihre Sensibilisierungsmaßnahmen und die Betreuung von Jugendlichen in vulnerablen Situationen. Die Kampagne umfasst auch Ratschläge für Schüler, Familien und Pädagogen, mit Schwerpunkt auf der Prävention von Mobbing, Cybermobbing, Gewalt in Beziehungen und den Risiken der Internetnutzung.




