Die israelische Armee wies heute kategorisch die Behauptungen zurück, dass die Entscheidungen über Bombardierungen im Gazastreifen stets von künstlicher Intelligenz getroffen werden. Diese Verneinung erfolgt als Reaktion auf Zeugenaussagen, die in dem Dokumentarfilm „Naza" präsentiert wurden, der am Vorabend auf dem Filmfestival von Venedig Premiere hatte.
Der Dokumentarfilm präsentiert Versionen, die der offiziellen Position der israelischen Armee widersprechen und nahelegen, dass KI eine zentralere Rolle bei Angriffsentscheidungen spielt, als die israelischen Behörden öffentlich zugeben.
Die israelische Armee beharrt darauf, dass die Bombardierungen im Gazastreifen nicht ausschließlich durch Systeme der künstlichen Intelligenz bestimmt werden, und vertritt die Ansicht, dass bei militärischen Entscheidungsprozessen stets eine menschliche Aufsicht gewährleistet ist.
Der Dokumentarfilm „Naza" feierte auf dem Filmfestival von Venedig Premiere und löste eine Debatte über die von Israel bei seiner Militäroperation in Gaza angewandten Methoden sowie über den Grad der Automatisierung bei Angriffsentscheidungen aus.



