Brüssel beabsichtigt, die Planung grenzüberschreitender Energienetze stärker zu koordinieren. Der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie hat einen Vorschlag vorgelegt, der darauf abzielt, Investitionen im Energiesektor zu beschleunigen, Genehmigungsverfahren zu vereinfachen und die Verbindungen zwischen den Energiesystemen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu verstärken.
Der Vorschlag erfolgt vor dem Hintergrund der Notwendigkeit, die europäischen Energieinfrastrukturen zu modernisieren und zu integrieren, die als grundlegend für die Gewährleistung der Energiesicherheit und den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen angesehen werden. Die koordinierte Planung zielt darauf ab, Redundanzen zu vermeiden und die verfügbaren Ressourcen zwischen den verschiedenen Ländern zu optimieren.
Mit dieser Initiative beabsichtigt die Kommission, einen harmonisierteren regulatorischen Rahmen zu schaffen, der den Bau neuer Verbindungen und den Energietransfer zwischen Mitgliedstaaten erleichtert. Die Koordination soll ferner die bürokratischen Hindernisse verringern, die häufig die Umsetzung grenzüberschreitender Energieprojekte verzögern.



