Forscher des Instituts für Informatik der Universidade Federal Fluminense (UFF) beschlossen zu untersuchen, ob Bewegungsdaten, die von Smartwatches im Alltag gesammelt wurden, zur Identifizierung verschiedener Angstniveaus verwendet werden könnten. Die Studie umfasste die Entwicklung von Techniken der künstlichen Intelligenz, die in der Lage sind, diese Niveaus anhand der registrierten Körperbewegungen zu schätzen.
Angst ist durch Symptome wie übermäßige Sorgen, Unruhe, Veränderungen in der Aufmerksamkeit und im Schlaf gekennzeichnet. Wenn diese Symptome anhaltend und intensiv werden, können sie mit Angststörungen zusammenhängen, die zu den häufigsten psychischen Gesundheitsproblemen weltweit gehören.
Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 2017 wies Brasilien eine der höchsten Prävalenzen von Angststörungen weltweit auf, wobei etwa 9,3% der Bevölkerung betroffen waren.
Die Forschung zielt darauf ab, besser zu verstehen, wie Körpermuster mit Angstniveaus zusammenhängen könnten, und bietet neue Möglichkeiten für die Überwachung und Früherkennung dieser psychischen Gesundheitsprobleme.




