Eine Studie mit 826 Männern im Alter zwischen 22 und 40 Jahren fand eine starke Verbindung zwischen Arbeitsstress und erektiler Dysfunktion. Die Forschung wurde im Fachblatt International Journal of Clinical Practice veröffentlicht.
Unter den Teilnehmern, die in die Gruppe mit dem höchsten Stresslevel eingestuft wurden, litten 54,37% an erektiler Dysfunktion, während es unter jenen mit dem niedrigsten Stresslevel nur 8,21% waren.
Das im Studie verwendete Stressüberwachungsinstrument kombiniert fünf Faktoren: wöchentliche Arbeitsstunden, Autonomie bei der Entscheidungsfindung, Unterstützung durch die Vorgesetzten, Beziehungen zu den Kollegen und Druck durch Beförderung.
Männer, die höhere Punktzahlen auf der Stressskala erreichten, erzielten deutlich niedrigere Ergebnisse in einem standardisierten Fragebogen zur erektilen Funktion, was die Verbindung zwischen den beiden Faktoren bestätigt.




