Die Kraftstoffpreise haben erneut Kritik der Händler hervorgerufen, wobei die Nationale Vereinigung der Energie-, Kraftstoff- und Tankstellen-Händler (ANAREC) auf die Steuerbelastung in der von den Portugiesen gezahlten Rechnung hinwies. João Durão, Präsident der ANAREC, erklärte, dass "von einem Euro Diesel 60 Cent Steuern sind", und warf der Regierung vor, "die Portugiesen zu belügen" und "mit Kraftstoffen Geld zu verdienen".
Die Erklärungen wurden an einer Tankstelle in Lanhelas in der Gemeinde Caminha abgegeben, einem Gebiet, das besonders von der Preisdifferenz zwischen Portugal und Spanien betroffen ist. Nach João Durão kann der Unterschied bei den Kraftstoffpreisen zwischen beiden Seiten der Grenze zwischen 30 und 40 Cent betragen, was dazu führt, dass viele Fahrer die Grenze zum Tanken überqueren.
Der Verantwortliche ist der Ansicht, dass portugiesische Unternehmen aufgrund der auf der spanischen Seite praktizierten Preise stark an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Die ANAREC fordert eine Senkung der Steuerlast, die die Steuer auf Erdöl- und Energieerzeugnisse (ISP) und die Mehrwertsteuer umfasst, und verlangt auch eine verstärkte Überwachung zur Bekämpfung dessen, was sie als tägliches "Schmuggeln" von Kraftstoff zwischen den beiden Ländern bezeichnete.




