Der Prozess gegen zwei Beamte der Wache Rato, die verdächtigt werden, einen Festgenommenen gefoltert zu haben, findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die erste Sitzung dieses nicht öffentlichen Prozesses findet im Inneren des Gerichts statt, wo sich die beiden Polizeibeamten aufhalten.
Die Beamten waren zum Zeitpunkt der Festnahme, die im vergangenen Jahr erfolgte, 22 und 26 Jahre alt. Die Foltervorwürfe führten dazu, dass der Prozess für nicht öffentlich erklärt wurde, wodurch der Zugang der Öffentlichkeit und der Medien zu den Verhandlungen verhindert wird.
Dieser Fall ereignet sich im Kontext mehrerer Untersuchungen gegen Sicherheitskräfte in Portugal, zu einem Zeitpunkt, zu dem die Überprüfung polizeilicher Praktiken zugenommen hat. Die nicht öffentliche Natur des Prozesses soll laut den Justizbehörden die Privatsphäre der Opfer und die Integrität des Verfahrens schützen.




