Rúben Amorim reagierte öffentlich auf die Kritik, die rund um seine Arbeit beim AC Mailand aufgekommen war, in einem Moment, in dem der italienische Verein eine Phase instabiler Ergebnisse durchlebt. Der portugiesische Trainer, der vor Kurzem die Zügel des Mailänder Vereins übernommen hat, erkannte an, dass die Ankunft eines ausländischen Trainers auf der Bank nicht von allen leicht akzeptiert wird.
Das Unentschieden (1-1) gegen Juventus Turin in der letzten Runde der italienischen Meisterschaft hat die ersten Zweifel am AC Mailand verschärft. Das Ergebnis hat die Mannschaft in eine weniger komfortable Position in der Serie-A-Tabelle gebracht und die Debatte darüber angeheizt, ob Amorim seinen Fußball in einem so anspruchsvollen Umfeld wie dem italienischen Fußball durchsetzen kann.
Der portugiesische Trainer zeigte jedoch Vertrauen in seine Arbeitsmethode und in die Qualität des Kaders, der ihm zur Verfügung steht. Amorim deutete auch an, dass er die Bedenken einiger Gruppen versteht, sich aber darauf konzentriert, seinen Wert auf dem Platz unter Beweis zu stellen, ungeachtet der externen Kritik.
Dieser Moment kommt in einem breiteren Kontext von Amorims Anpassung an eine neue Liga und eine andere Fußballkultur, nachdem er in Portugal erheblichen Erfolg hatte, insbesondere bei Sporting. Der Druck auf den portugiesischen Trainer wird sich wahrscheinlich verstärken, wenn die Ergebnisse in den kommenden Spielen nicht besser werden.




