Die Organisation Hamas plante, Anschläge in Berlin und Wien nahe dem Jahrestag des 7. Oktobers durchzuführen, dem Datum des Hamas-Angriffs auf Israel. Die Details dieses Plans wurden erstmals durch eine 214-seitige Anklageschrift der deutschen Bundesanwaltschaft enthüllt.
Das Dokument, das noch nicht öffentlich gemacht wurde, wurde von der deutschen Zeitung WELT erhalten und vom POLITICO enthüllt. Die Anklageschrift beschreibt im Detail, wie der Plan der Hamas nur sechs Tage vor der Ausführung unterbrochen wurde, wodurch potenzielle Anschläge in der deutschen und österreichischen Hauptstadt verhindert wurden.
Die deutschen Behörden scheinen die Bedrohung rechtzeitig identifiziert und neutralisiert zu haben, sodass die Anschläge nicht stattfanden. Die spezifische Art der Ziele und die von der Hamas geplanten Methoden wurden in der verfügbaren Zusammenfassung nicht näher erläutert.
Diese Enthüllung erfolgt in einer Zeit hoher Spannungen in Europa bezüglich möglicher terroristischer Bedrohungen im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen Israel und der Hamas. Die deutsche Bundesanwaltschaft, zuständig für Fälle des internationalen Terrorismus, ist die für diese Untersuchung zuständige Stelle.



