Der ehemalige Präsident der Feuerwehr Lourosa wurde von der Staatsanwaltschaft als Beschuldigter angeklagt und sieht sich drei Verbrechen des Machtmissbrauchs gegenüber. Die Anschuldigungen beziehen sich auf den Erwerb eines Feuerwehrfahrzeugs und auf die Veruntreuung der Tätigkeit von zwei Arbeitnehmern des Korps.
Während des Verhörs entschied sich der Ex-Präsident, die Aussage zu verweigern und beantwortete keine der von den Behörden gestellten Fragen. Diese Entscheidung, keine Aussagen zu machen, ist ein gesetzliches Recht des Beschuldigten während des Gerichtsverfahrens.
Der Fall umfasst Verdachtsmomente auf Unregelmäßigkeiten bei der Verwaltung der menschlichen und materiellen Ressourcen des Feuerwehrkorps. Die Behörden untersuchten die Umstände rund um den Kauf des Fahrzeugs und die den beiden Arbeitnehmern zugewiesenen Aufgaben.
Die Staatsanwaltschaft betrachtete die gesammelten Beweise als ausreichend, um eine formelle Anklage gegen den Ex-Präsidenten zu erheben. Das Verfahren geht nun vor Gericht, wo der Beschuldigte seine Verteidigung vorbringen kann.




