Isabel Díaz Ayuso äußerte sich während der Debatte über den Stand der Region in der Madrider Versammlung zu der Kontroverse um ihre Wohnung und erklärte, sie habe keine Residenz gewollt, weil sie gerne in einer Gemeinschaft lebe, Nachbarn habe und nicht so lebe wie die Opposition. Ihre Äußerungen erfolgten als Reaktion auf die Kritik der regionalen Linken während der zweiten Sitzung der Debatte, die als letzte der Legislaturperiode und als "der letzte als Präsidentin" für Ayuso beschrieben wurde.
Die Sprecherin von Más Madrid in der Madrider Versammlung, Manuela Bergerot, eröffnete den zweiten Tag der Debatte über den Stand der Region mit einer sehr scharfen Rede gegen die madrilenische Präsidentin. In ihren ersten Worten bat Bergerot die Präsidentin darum, dass die Autonome Gemeinschaft Madrid alle notwendigen Kinder, Mädchen und Asylbewerber aufnehme, um die Situation in Ceuta zu entschärfen.
Bergerot widmete einen großen Teil ihrer Rede dem Thema des umstrittenen Penthouses, das im April von dem öffentlichen Unternehmen Planifica Madrid erworben wurde, und stellte den Kauf direkt in Frage, wobei sie ihn als zentrales Argument ihrer Kritik an der Amtsführung von Ayuso nutzte. Die regionale Linke griff die madrilenische Präsidentin während der Debatte unverblümt wegen dieser Frage an.
Die Debatte über den Stand der Region fand in ihrer letzten Sitzung statt und markiert den Abschluss der gesetzgeberischen Tätigkeit vor den nächsten Regionalwahlen. Ayuso sieht sich dieser Kritik in einem politisch heiklen Moment gegenüber, wobei sich die Opposition auf Fragen im Zusammenhang mit Transparenz und der Nutzung öffentlicher Ressourcen konzentriert.




