Der Streik des Nationalen Instituts für Notfallmedizin (INEM), der für den 14. und 28. September geplant war, wurde nach einer Einigung zwischen der Gewerkschaft der Techniker für Präklinische Notfallmedizin (STEPH), dem Gesundheitsministerium und dem INEM selbst aufgehoben. Die Verhandlungen konzentrierten sich auf die Reorganisation der Rettungsmittel und die Forderungen der Notfallmediziner.
Der STEPH-Präsident, Rui Lázaro, bestätigte, dass es während der Diskussionen „gegenseitige Zugeständnisse" gab, wobei die Einigung an diesem Freitag, dem 11. September, erzielt wurde, an dem die Gewerkschaft eine Pressekonferenz abhielt, um die Einigung bekannt zu geben.
Laut Rui Lázaro fühlten die Fachkräfte in den Monaten davor, dass ihre ethischen und berufsständischen Grundsätze in Frage gestellt wurden, was zur Auslösung des Protests führte. Ziel war es, die Notfallversorgung zu bewahren, die das INEM den Bürgern bietet.
Die erzielte Einigung ermöglicht nicht nur die Aufrechterhaltung der aktuellen medizinischen Notfallversorgung des INEM, sondern übernimmt auch Verpflichtungen zu deren künftigen Stärkung. Rui Lázaro betrachtete diesen Tag als einen Meilenstein in der Geschichte der Notfallmedizin in Portugal.




