25 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 leben die Vereinigten Staaten noch immer unter dem Einfluss eines der prägendsten Ereignisse ihrer jüngeren Geschichte. Die Tragödie brachte die Zwillingstürme zum Einsturz, traf das Pentagon und verursachte den Absturz von Flug 93 in Pennsylvania, mit nahezu 3.000 Toten und einer tiefgreifenden Transformation der amerikanischen Gesellschaft.
Eine der sichtbarsten Veränderungen vollzog sich an den Flughäfen, mit strengeren Einsteigeverfahren, erweiterten Kontrollen, neuer Technologie und verstärkter Überwachung von Passagieren und Gepäck. Sicherheit nahm auch an den Grenzen und in der Einwanderungspolitik einen zentralen Platz ein, mit verstärkter Zusammenarbeit zwischen Behörden und verstärkten Überwachungsmechanismen.
Die Anschläge leiteten eine neue Phase der amerikanischen Außenpolitik ein, mit dem Start des sogenannten „Kriegs gegen den Terror". Die Vereinigten Staaten überfielen Afghanistan Wochen nach den Anschlägen und begannen 2003 mit der Invasion des Irak. Beide Kriege zogen sich über Jahre hin und hinterließen Konsequenzen, die bis heute diskutiert werden. Gleichzeitig wuchsen die Diskussionen über Datenschutz, bürgerliche Rechte und die Grenzen staatlicher Macht im Namen der nationalen Sicherheit.
Die Tragödie hatte auch tiefgreifende gesellschaftliche Auswirkungen,




