Samuel Eto'o, Präsident des Kamerunischen Fußballverbands (Fecafoot), soll nach einem Freundschaftsspiel zwischen den Nationalmannschaften Kameruns und Russlands, das im Oktober 2023 stattfand, 567.500 Euro – etwa 3,4 Millionen R$ – auf sein persönliches Konto erhalten haben. Diese Information wurde am Donnerstag von der britischen Zeitung „The Times" veröffentlicht.
Die Fecafoot reagierte bis zur Veröffentlichung des Berichts nicht konkret auf die Fragen zum Verbleib der Gelder. Eto'o hingegen äußerte sich am Donnerstagabend in den sozialen Medien, erklärte jedoch die vom britischen Blatt erwähnten Einzahlungen nicht direkt.
Der ehemalige Stürmer brachte die Anschuldigungen mit der Kritik in Verbindung, die er bezüglich der Führung des afrikanischen Fußballs äußert, und erklärte, angegriffen zu werden, weil er die Interessen des Kontinents verteidige. Seinen Worten zufolge reichte es aus, dass er sich für die Interessen Afrikas einsetzte, damit alle gegen ihn auftraten.
Der Fall ist nun Gegenstand einer Anzeige bei der FIFA, die den Ursprung und Verbleib der an den Präsidenten des kamerunischen Verbands getätigten Zahlungen untersuchen soll.




