Die Verantwortlichen des Unternehmens Soluciones de Gestión versuchten, sich vor Richter Ismael Moreno am Nationalen Gerichtshof von den Vorwürfen der Einflussnahme in der sogenannten Koldo-Affäre zu distanzieren. Das Unternehmen erhielt millionenschwere Verträge für den Verkauf von Masken an das Ministerium für Verkehr während der Amtszeit des ehemaligen Ministers José Luis Ábalos.
Der Unternehmer Victor de Aldama, eine der Hauptfiguren in den Ermittlungen, soll diese Maskengeschäfte direkt auf der Straße und vor dem Ministerium für Verkehr angeboten haben, wie Quellen des Falls angeben.
Dieser Prozess ergibt sich aus dem bereits vom Obersten Gerichtshof verhandelten und verurteilten Hauptfall, in dem sowohl der ehemalige Minister Ábalos als auch sein Berater Koldo García wegen derselben Praktiken im Zusammenhang mit den Notfallverträgen während der Pandemie verurteilt wurden.
Die Quellen des Falls deuten darauf hin, dass dies eine der letzten Ermittlungsmaßnahmen im Rahmen dieser Untersuchung sein könnte und dass dieser Ableger der Koldo-Affäre bald bereit für die Gerichtsverhandlung sein könnte.




