Die Ministerin für Jugend und Kindheit, Sira Rego, kritisierte Marokko wegen seines "Mangels an Handeln und Reaktion" bei der Erleichterung der Rückkehr unbegleiteter minderjähriger Migranten, selbst wenn sowohl das Kind als auch die Familie eine Familienzusammenführung wünschen. Diese Situation stellt ein erhebliches Hindernis für die Familienzusammenführungsprozesse dar, die eigentlich schneller ablaufen sollten.
Rego enthüllte, dass Marokko die Rückkehr der Minderjährigen nicht erleichtert, selbst wenn übereinstimmende Willenserklärungen seitens des Kindes und der Familie vorliegen. Dieser Mangel an Zusammenarbeit seitens der marokkanischen Behörden steht in krassem Gegensatz zur dringenden Notwendigkeit, diese gefährdeten jungen Menschen zu schützen.
Andererseits bestätigte die Ministerin die Abreise der ersten fünf Mädchen aus Ceuta, die in der Gemeinschaft Navarra aufgenommen werden sollen. Diese Aufnahme stellt einen konkreten Schritt in der humanitären Reaktion auf die Bedürfnisse dieser Minderjährigen dar.
Die spanische Regierung zeigt durch diese Initiative von Ministerin Sira Rego ihr Engagement für den Schutz migrierender Kinder, sieht sich jedoch erheblichen Herausforderungen bei der internationalen Zusammenarbeit mit Marokko gegenüber, um die Situation unbegleiteter Minderjähriger zu lösen.




