Russland warnte Litauen, dass es bei einer Stationierung von Atomwaffen auf seinem Territorium ein Ziel der russischen Strategischen Streitkräfte werden würde. Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gab diese Erklärung am Freitag ab und kommentierte damit die Bereitschaft des baltischen Landes, das Verbot der Stationierung dieser Waffen aus seiner Verfassung zu streichen.
Peskow sagte dem russischen Staatsfernsehen, dass wenn gegen Russland gerichtete Atomwaffen auf litauischem Territorium auftauchen würden, entsprechend das Territorium des Landes im Visier der russischen Atomwaffen sein werde. Der Kreml-Sprecher bekräftigte die Position Russlands, jede Bedrohung seiner nationalen Sicherheit zu berücksichtigen.
Litauen, das Mitglied der Nordatlantikpakt-Organisation (NATO) ist, äußerte die Bereitschaft, seine Verfassung zu ändern und das Verbot der Stationierung von Atomwaffen auf seinem Territorium aufzuheben. Diese Maßnahme ist Teil einer breiteren Spannung zwischen Russland und den Mitgliedsländern des westlichen Bündnisses.




