Die Guarda Nacional Republicana (GNR) hat am Freitag, den 11. September, die Kampagne „Escola Segura" (Sichere Schule) für das Schuljahr 2026/2027 gestartet, eine landesweite Sensibilisierungskampagne, die mehr als 4.400 Bildungseinrichtungen und etwa 670.000 Schüler im gesamten Festlandgebiet abdeckt. Die Initiative zielt darauf ab, die Präsenz der Guardia beim Schulbeginn zu verstärken, Selbstschutz, allgemeine Sicherheit, Inklusion und Prävention abweichenden Verhaltens zu fördern, eingebettet in das Programm Escola Segura der GNR.
Im vergangenen Schuljahr verzeichnete die GNR 2.631 Straftaten im schulischen Umfeld, wobei 790.073 Nutzer zwischen Schülern, Lehrern, pädagogischen Hilfskräften und Erziehungsberechtigten durch 17.276 Sensibilisierungsmaßnahmen erreicht wurden. Die Straftaten mit der höchsten Inzidenz waren die einfache vorsätzliche Körperverletzung (950 Fälle), Drohung und Nötigung (388), Gelegenheitsdiebstahl unbewachter Gegenstände (137) sowie Verleumdung, Verleumdung und Beleidigung (118). Es wurden auch schwerwiegendere, wenn auch weniger häufige Fälle erfasst, wie Straftaten gegen die sexuelle Freiheit und Selbstbestimmung (61), illegaler Besitz oder Handel mit verbotenen Waffen (45), Drogenhandel (44) und sexueller Missbrauch von Minderjährigen (20).
Zusätzlich zu den strafbaren Handlungen erfasste die GNR 748 nicht strafbare Vorfälle, darunter Störungen des Schulbetriebs (374), Schulabbruch (230) und suchterzeugendes Verhalten (84). Die Abteilungen für Kriminalprävention und Community-Polizeiarbeit, bestehend aus mehr als 400 Soldaten, halten durch Sensibilisierungsmaßnahmen, Nahbereichspatrouillen und Betreuung von Kindern und Jugendlichen in Gefahr in Abstimmung mit zuständigen Stellen eine aktive Präsenz an den Schulen aufrecht.
Die GNR teilte auch Sicherheitstipps für die Schulgemeinschaft, einschließlich Empfehlungen an die Schüler zur Straßenverkehrssicherheit, Prävention von Bullying und Cybermobbing, Online-Sicherheit und Gewalt in Beziehungen, sowie Orientierungen an die Erziehungsberechtigten zur Begleitung der schulischen und digitalen Aktivitäten ihrer Kinder.




