Vor 23 Jahren, am 11. September 2003, wurde die Tapada Nacional de Mafra von einem der schwersten Brände ihrer Geschichte verwüstet, der 570 der 833 Hektar (70%) dieses 1747 während der Herrschaft von König João V. gegründeten Waldgebiets zerstörte. Das Feuer begann gegen 15:30 Uhr in der Nordzone der Tapada, außerhalb der ummauerten Fläche, im Rahmen einer Welle von Waldbränden, die in jenem Sommer das Land heimsuchte und von denen die meisten vermutlich kriminellen Ursprungs waren.
Während drei Tagen breiteten sich die Flammen auf verschiedene Ortschaften des Kreises aus, darunter Paz, Barreiralva, Gradil, Achada, Murgeira, A-da-Pedra und Venda do Pinheiro, umzingelten 18 Ortschaften und bedrohten 39, darunter ein Altenheim. Die Flammen kamen dem Palácio Nacional de Mafra auf weniger als einen Kilometer nahe, zerstörten 12 Wohnhäuser und insgesamt etwa 5.000 Hektar.
Für die Bekämpfung wurden 645 Feuerwehrleute, 188 Fahrzeuge, 150 Soldaten und Gendarmen-Teams sowie vier Luftmittel mobilisiert. Der Verdacht auf Brandstiftung führte nie zu identifizierten Verantwortlichen, obwohl damals Hinweise wie ein Radfahrer, der einen Ort verließ, an dem Knallkörper gehört wurden, und ein Kleinflugzeug, das beim Brennen beobachtet wurde, erwähnt wurden.
Nach dem Brand wurde ein Plan zur Wiederaufforstung mit einer Investition von 1,5 Millionen Euro gestartet




