Der Dokumentarfilm „9/11" der französischen Filmemacher Jules und Gedeon Naudet hatte nicht zum ursprünglichen Ziel, den terroristischen Angriff vom 11. September 2001 auf die Zwillingstürme in den Vereinigten Staaten zu dokumentieren. Der Film sollte die Geschichte des Feuerwehrmanns James Hanlon begleiten, eines Neulings im Feuerwehrhaus in der Duane Street in New York, mit dem Ziel, den Alltag der Arbeit eines Feuerwehrmanns und die Herausforderungen des Berufs zu zeigen.
Zu Beginn der Dreharbeiten wurde Hanlon losgeschickt, um ein Gasleck in einer der Straßen der Stadt zu überprüfen, eine Routinearbeit, die keine größeren Bedenken mit sich bringen würde. Mitten in den Dreharbeiten zu diesem gewöhnlichen Einsatz begannen die Filmemacher ein lautes Geräusch eines vorbeifliegenden Flugzeugs zu hören.
Die Filmemacher schafften es schließlich, eines der wenigen Video-Registrierungen vom Moment festzuhalten, als das erste Flugzeug den Nordturm des World Trade Center traf. Der Dokumentarfilm veränderte sich daraufhin völlig und begann, die Arbeit der Feuerwehrleute bei den Rettungseinsätzen nach den Anschlägen zu dokumentieren.




