Hans Gernot Schenk arbeitete seit mehr als einem Jahr in den Zwillingstürmen, als die Anschläge vom 11. September stattfanden. Er hatte sich eine Routine im Geschäftskomplex des World Trade Centers in New York aufgebaut.
An jenem verhängnisvollen Morgen kam Schenk etwas später ins Büro als gewöhnlich. Diese scheinbar einfache Verspätung erwies sich als entscheidend für sein Überleben, denn sie war wahrscheinlich das, was ihn davor bewahrte, zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort zu sein.
Der Überlebende offenbart jedoch, dass er eine erhebliche emotionale Last mit sich trägt. Er gibt zu, dass er sich manchmal schuldig fühlt, überlebt zu haben – ein Gefühl, das unter denen verbreitet ist, die der Katastrophe entkamen, während Tausende ihr Leben verloren.
Die Anschläge vom 11. September 2001 hinterließen tiefe Spuren in Schenkks Leben, veränderten seine Perspektive für immer und schufen ein Schuldgefühl, das er noch Jahre nach dem Ereignis mit sich trägt.




