Die Stadt Loulé übergab am Donnerstag die Schlüssel von 18 rehabilitierten Wohnungen im Stadtviertel Frederico Ulrich, dem ehemaligen Arbeiterquartier, und schloss damit die erste Phase einer vom Wiederherstellungs- und Resilienzplan finanzierten Intervention ab. Die Häuser der Typen T2 und T3 wurden erweitert und ihre Innenräume reorganisiert, sowie die jeweiligen Innenhöfe requalifiziert, mit dem Ziel, den Familien neue und moderne Wohnbedingungen zu bieten.
Das Viertel wurde zwischen 1948 und 1950 vom Ingenieur Alberto da Silveira Ramos und vom Architekten Manuel Maria Laginha erbaut und stellte die erste Sozialwohnungsinitiative in Loulé für Familien mit wenigen Ressourcen dar. Der Bürgermeister der Stadt Loulé, Telmo Pinto, erklärte, dass die Intervention einem Projekt neues Leben einhaucht, das vor mehr als sieben Jahrzehnten die Würde der Familien in den Mittelpunkt der Stadtgestaltung stellte.
Eine zweite Rehabilitationsphase ist geplant, die weitere 30 Wohnungen umfassen wird. Während der Bauarbeiten werden die Bewohner vorübergehend in Wohnungen in der Stadt und in einigen der in der ersten Phase renovierten Häusern umgesiedelt. Die Stadtverwaltung plant darüber hinaus, bereits im nächsten Jahr weitere 600 Wohnungen zu realisieren.
Seit dem Start der lokalen Wohnungsbaustrategie im Jahr 2019, als der kommunale Wohnungsbestand über 280 Wohnungen verfügte, gibt die Stadt an, die Marke von 490 Häusern überschritten zu haben, was einem Anstieg von über 70% in etwas mehr als sieben Jahren entspricht. Derzeit werden durch den Erwerb von Grundstücken sowie durch Kauf- und Bauprojekte an verschiedenen Stellen des Kreises mehr als 500 neue Wohnungen entwickelt.




