Der Französische Fußballverband hat einstimmig die Unterstützung für die Wiederwahl von Gianni Infantino zum FIFA-Präsidenten zurückgezogen. Die Entscheidung wurde nach einer Sitzung getroffen und stellt einen bedeutenden Bruch mit dem Schweizer Funktionär dar, der den Weltverband seit fast einem Jahrzehnt leitete.
Der französische Verband begründet die Entscheidung mit einem „Vertrauensbruch" gegenüber Infantino. Dieser Bruch ist mit einem Projekt verbunden, das den Einstieg privater Investoren in den Sportwettbewerben vorsah, ein Projekt, das letztendlich zurückgezogen wurde.
Der französische Verband ist der Ansicht, dass Infantino zuvor eingegangene Verpflichtungen nicht eingehalten hat, was zum Verlust des Vertrauens in das vorgeschlagene Projekt führte. Diese Entscheidung könnte erhebliche Auswirkungen auf das Rennen um die Führung der FIFA haben.
Infantino, der seit 2016 die Präsidentschaft der FIFA innehat, sieht sich nun einer konzertierteren Opposition gegenüber, als ursprünglich erwartet. Der Rückzug der französischen Unterstützung ist ein Zeichen für die wachsende Unzufriedenheit mit der Führung des Schweizer Funktionärs.




