Die Stadtverwaltung von Machico hat eine Vereinbarung mit der Regionalregierung von Madeira getroffen, um neue Immobilienprojekte und einen Yachthafen für Yachten und Megayachten in der Zone der Festung São João Baptista und am Hang der Misericórdia, nahe der Queimada, zu ermöglichen. Das Projekt sieht die Schaffung einer exklusiven Luxus-Wohnanlage vor und schließt damit ein weiteres Stück der Küste Madeiras für die lokale Bevölkerung.
Der Artikel beschreibt ein wiederkehrendes Muster in der Betonpolitik Madeiras: Man erfindet Projekte, um Ausgaben zu rechtfertigen, baut megalomane Immobilienprojekte ohne angemessene Planung, und wenn sie scheitern, entstehen neue Bauarbeiten, um das vorherige Versagen zu verbergen. Als Beispiele für diesen Zyklus werden das Forum Machico, das Madeira Tecnopolo und der Cais 8 in Funchal genannt, das von einem Anlegeprojekt zu einem Heliport, Küstenschutz und schließlich zu einem Gelände für Messen und Veranstaltungen wurde.
Die Allianz zwischen der Stadtverwaltung von Machico, die von der Opposition kontrolliert wird, und der Regionalregierung zeigt, wie der Druck des Immobilienkapitals parteipolitische Grenzen überwindet. Der Artikel kritisiert, dass die Rhetorik von der "Freigabe von Genehmigungen" und der Anziehung von Investitionen dazu dient, die Uferpromenade und das natürliche Erbe in Räume für den Elitetourismus und die Spekulation umzuwandeln.
Der Autor warnt davor, dass die kontinuierliche Umwandlung der Küstenlandschaft in eine Immobilie droht, die regionale Identität und das menschliche Maß der Küste Madeiras zu zerstören. Die lokale Bevölkerung wird weiterhin zugunsten der Interessen privater Investoren und des Megayacht-Segments vernachlässigt.




