Ab 1. Oktober werden Krankenversicherungen verpflichtet sein, die digitale Mammographieuntersuchung für alle Personen ohne Altersbeschränkung zu übernehmen, immer wenn eine medizinische Indikation vorliegt. Die Entscheidung wurde von der Nationalen Behörde für Zusatzgesundheitsversicherung (ANS) am 3. getroffen und an diesem Donnerstag angekündigt. Derzeit ist die Abdeckung dieses Untersuchung nur für Frauen im Alter zwischen 40 und 69 Jahren obligatorisch.
Die ANS ist die für die Regulierung der Krankenversicherungsbranche im Land zuständige Behörde. Mit der neuen Regelung haben auch Personen außerhalb dieser Altersgruppe Anspruch auf die Untersuchung über die Versicherung, sofern eine medizinische Indikation für die Durchführung vorliegt.
Die digitale Mammographie gilt als eine der wichtigsten Untersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs, da sie Veränderungen erkennbar macht, noch bevor sie ertastet werden können. Die digitale Version bietet Vorteile gegenüber der konventionellen Untersuchung, wie geringere Strahlenbelastung und kürzere Kompressionszeit der Brust während des Eingriffs.
Ein weiterer Vorteil der digitalen Variante ist die Speicherung der Bilder in elektronischem Format, was die Nachverfolgung des klinischen Verlaufs der Patientin und die Beurteilung durch verschiedene Fachärzte erleichtert.



