Das neue Gesetz über bezahlbares Wohnen, das von der Europäischen Kommission in dieser Woche vorgelegt wurde, bestätigt die von Portugal im Programm „Construir Portugal" im Jahr 2024 verfolgte Strategie. Der Minister für Infrastruktur und Wohnungswesen, Miguel Pinto Luz, erklärte: „Portugal hat nicht auf Europa gewartet. Es hat seine Hausaufgaben gemacht und sieht heute seine Strategie bestätigt", in einer am Freitag, den 11. September, veröffentlichten Pressemitteilung.
Die Initiative der Europäischen Kommission zielt darauf ab, den Ländern und Städten der Europäischen Union dabei zu helfen, das Angebot an bezahlbarem und verfügbarem Wohnraum zu fördern, insbesondere in Gebieten, in denen der Wohnungsdruck am größten ist.
Im Bereich der Kurzzeitvermietung hat Portugal die europäischen Grundsätze für den Sektor um zwei Jahre vorweggenommen. Das Land hat die Regulierungsbefugnisse der Gemeinden gestärkt, die Kontaminationsbereiche überarbeitet und nachhaltige Wachstumsgebiete festgelegt, um das Recht auf Wohnraum mit der Tourismustätigkeit und dem Privateigentum in Einklang zu bringen.
In der Pressemitteilung wird ferner darauf hingewiesen, dass das Rechtssystem der Instrumente zur Flächenbewirtschaftung und im Bereich der Vereinfachung und Digitalisierung der Genehmigungen das Rechtssystem der Urbanisierung und Bebauung ebenfalls in Kraft sind, Maßnahmen, die im Programm Construir Portugal vorgesehen waren.




