Die Gewerkschaftliche Berufsvereinigung der Polizei (ASPP) kündigte an, Proteste im ganzen Land zu organisieren, falls die Regierung keine Gehaltsaufwertung für die Polícia de Segurança Pública (PSP) ab 2027 gewährleistet. Die Vereinigung fordert konkrete Antworten zu den Gehaltsbedingungen der Polizeibeamten.
Neben der ASPP schlossen sich vier Vereinigungen der Guarda Nacional Republicana (GNR) und drei Gewerkschaften der PSP dieser Forderung an. Die Vertreter der Polizeibeamten wollen, dass die portugiesische Regierung eine konsistente Gehaltsaufwertung für die Angehörigen der Sicherheitskräfte sicherstellt.
Die repräsentativen Polizeiorganisationen fordern auch die Gewährung einer Risikozulage, die der für Ermittler der Polícia Judiciária (PJ) gewährten entspricht. Diese Forderung nach Gleichbehandlung in Bezug auf die Risikozulage ist einer der zentralen Punkte in den Verhandlungen mit der Regierung.
Der Protest entsteht in einem Kontext allgemeiner Unzufriedenheit der Sicherheitskräfte mit den Gehalts- und Arbeitsbedingungen. Die Polizeibeamten wollen konkrete Garantien, dass die von der Regierung versprochene Aufwertung ab 2027 tatsächlich umgesetzt wird.




