Der CBN-Kommentator Thássius Veloso besuchte das Sicherheitszentrum von Rock in Rio, um die bei der Veranstaltung eingesetzten Technologien kennenzulernen. Unter den Highlights befindet sich ein humanoider zweibeiniger Roboter der Firma Yellow Ro, einen Meter fünfzig groß, 35 Kilo schwer, ausgestattet mit verschiedenen Sensoren und Kameras. Der Roboter kann bei gefährlichen Situationen auf dem Festival helfen, ist aber vorerst nicht autonom – er wird ferngesteuert mittels eines Joysticks, ähnlich wie bei Videospielen.
Das Festival verfügt auch über autonome Drohnen, die selbstständig von einer als Dock bezeichneten Basis starten. Die Geräte folgen von künstlicher Intelligenz vordefinierten Routen und alarmieren die Sicherheitsagenten, wenn sie etwas Verdächtiges wahrnehmen. Die Drohnentechnologie ist kabellos und benötigt keine menschlichen Operatoren während der Flüge.
Das Unternehmen Serpro liefert ein Radarsystem, das alle Drohnen erkennen kann, die während der Veranstaltung in der Cidade do Rock vorhanden sind. Das System kann identifizieren, welche Drohnen autorisiert und welche Eindringlinge sind, was die Überwachung des Luftraums des Festivals erhöht. All dieses technologische Arsenal bildet das Sicherheitssystem von Rock in Rio.




