Die Ärztekammer vertritt die Position, dass die Bewertungsindikatoren für die lokalen Gesundheitseinheiten des Landesinneren an die spezifische Realität dieser Regionen angepasst werden müssen, die mit erheblichen Ressourcenproblemen konfrontiert sind und eine alternde Bevölkerung aufweisen. Der Bericht der Ärztekammer warnt, dass die aktuellen Bewertungskriterien die konkreten Schwierigkeiten, mit denen diese Einheiten konfrontiert sind, nicht widerspiegeln.
Das Dokument betont, dass die Charakterisierung der betreuten Bevölkerung berücksichtigt werden muss, einschließlich des hohen Altersdurchschnitts, sowie der chronische Mangel an Gesundheitsfachkräften. Diese Einheiten betreuen ältere und verstreut lebende Bevölkerungsgruppen, was andere Ansätze erfordert als in städtischen Zentren.
Die Ärztekammer argumentiert, dass die einheitliche Bewertung, die auf alle lokalen Gesundheitseinheiten angewendet wird, die strukturellen Ungleichheiten des Landesinneren nicht anerkennt. Ohne angepasste Indikatoren besteht die Gefahr, dass Einheiten bestraft werden, die trotz ihrer Bemühungen die für völlig andere Realitäten konzipierten Ziele nicht erreichen können.




