Emma Bonino ist tot, eine der international am bekanntesten italienischen Politikerinnen. Ihr Tod markiert das Ende einer politischen Karriere, die der Verteidigung der Frauenrechte gewidmet war, insbesondere in Bezug auf den Zugang zum Schwangerschaftsabbruch.
Bonino wurde bekannt durch ihren Kampf für die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs in Italien, einem Land, in dem dieses Thema jahrzehntelang äußerst umstritten war. Ihr persönlicher Werdegang war eng mit dieser Sache verbunden, die zum Mittelpunkt ihres politischen Engagements wurde.
Der politische Weg von Emma Bonino begann auf eindrucksvolle Weise mit einer Straftat. Im Jahr 1974, zu einer Zeit, als Abtreibung in Italien illegal war, reiste sie in eine illegale Klinik in Florenz, um eine ungewollte Schwangerschaft abzubrechen. Diese persönliche Erfahrung prägte ihre gesamte anschließende politische Karriere.




