Die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union für Personen zwischen 20 und 64 Jahren stieg im zweiten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum ersten Quartal und erreichte 76,4%. Dieser Anstieg spiegelt einen positiven Trend auf dem europäischen Arbeitsmarkt während dieses Zeitraums wider.
Nach Angaben von Eurostat blieb die Unterauslastung des Arbeitsmarktes, die alle Personen mit ungedecktem Beschäftigungsbedarf umfasst, stabil bei 11% der Arbeitskräfte dieser Altersgruppe.
Unter den EU-Ländern verzeichneten Portugal, Malta, Griechenland, Lettland und Slowenien die größten Zunahmen der Beschäftigungsquote. Im Gegensatz dazu wiesen Österreich, Litauen und Schweden die stärksten Rückgänge bei der Beschäftigungsquote auf.
In der Altersgruppe der 15- bis 74-Jährigen traten zwischen dem ersten und dem zweiten Quartal etwa 3,1 Millionen Arbeitslose in den Arbeitsmarkt ein, was 23,2% der Gesamtzahl der Arbeitslosen des ersten Quartals entspricht. Von der Gesamtzahl der beschäftigten Personen im ersten Quartal wurden 2,5 Millionen im zweiten Quartal arbeitslos und 4,8 Millionen schieden aus der Erwerbsbevölkerung aus.




