Die Rua da Sofia in Coimbra hat seit dem 10. den allgemeinen Autoverkehr gestoppt, bleibt aber für Anwohner, Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Service-Lieferungen zugänglich. Die Änderung unterstreicht die Priorität des öffentlichen Nahverkehrs und zielt darauf ab, die Straße von einem reinen Durchgangsort in einen Raum für Zugang, Aktivität und Aufenthalt zu verwandeln. Der entscheidende Unterschied liegt in der Unterscheidung zwischen Zugang — die Rua da Sofia als Ziel haben — und Durchgang — sie nur als Weg zu einem anderen Punkt der Stadt nutzen.
Seit 2013 gehört die Rua da Sofia zum Weltkulturerbe „Universität Coimbra — Alta und Sofia", das in der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes eingetragen ist, was laut Artikel Verantwortung hinzufügt, ohne Unbeweglichkeit zu bedeuten. Erhaltung bedeutet nicht, die Funktion der Straße auszusetzen, sondern sicherzustellen, dass ihre Nutzung den ihr zugesprochenen Wert respektiert.
Der Artikel, von einem Ökonomen verfasst, weist darauf hin, dass die Verkehrsreduzierung die Bedingungen in der Straße selbst verbessern und dem lokalen Handel zugute kommen kann. Die Idee ist, dass ein Kunde zu Fuß ein Schaufenster länger sieht, anhalten und ein Geschäft betreten kann, wodurch „Durchgang in Pr




