Nur wenige Stunden nachdem Marius Borg Høiby die norwegische Königsfamilie bei der Beerdigung von König Harald V begleitet hatte, war sein Name erneut in den Nachrichten. Das Berufungsgericht Borgarting gab der Berufung seiner Verteidigung statt, was einen neuen Prozess über die Verurteilungen wegen zweier Vergewaltigungen und Misshandlung einer seiner Ex-Partnerinnen erforderlich macht, die der älteste Sohn von Königin Mette-Marit angefochten hatte.
Marius Borg Høiby ist der Erstgeborene von Königin Mette-Marit von Norwegen und dem verstorbenen König Harald V, geboren aus einer früheren Beziehung der Königin. Das Gericht hat entschieden, dass der Fall neu aufgerollt werden muss, was eine Wende in dem Gerichtsverfahren darstellt, das bereits mit einem verurteilenden Urteil abgeschlossen worden war.
Diese neue juristische Entwicklung erfolgt in einem besonders sensiblen Moment für die Königsfamilie, die gerade die Trauerphase nach dem Tod von Harald V durchlebt hat, der am 13. März im Alter von 87 Jahren nach einer langen Regentschaft verstarb. Høiby nahm an den Trauerzeremonien zusammen mit seinen Geschwistern und seiner Mutter, der amtierenden Königin, teil.




