Die Landesregierung von Rio de Janeiro hat einen siebenmonatigen Notfallvertrag mit der RioCard abgeschlossen, damit das Unternehmen weiterhin für das System zur Weiterleitung der Fahrgeldeinnahmen des Interkommunalen Einheitstickets an die öffentlichen Verkehrsbetriebe verantwortlich bleibt. Der im Amtsblatt veröffentlichte Vertrag gewährleistet die Fortführung des Dienstes bis März nächsten Jahres.
Die Entscheidung steht im Widerspruch zu einer früheren Anordnung des Rechnungshofs von Rio (TCE-RJ). Das Gericht hatte den Ausstieg der RioCard aus dem Systemmanagement angeordnet, aber der Notfallvertrag behält das Unternehmen trotz dieser Anweisung im Kommando.
Nach Angaben des Elektronischen Informationssystems (SEI) wurde das Vergabeverfahren überstürzt durchgeführt, ohne die üblichen Verfahren. Die Generalstaatsanwaltschaft des Staates (PGE) erhielt das Dokument zur Analyse erst am 18. August, zwei Tage vor der endgültigen Frist für den Vertragsabschluss.




