Der 11. September 2001 jährte sich zum 25. Mal und markierte ein Datum, das die Welt grundlegend veränderte, so eine Sonderfolge des Podcasts „A Arte da Guerra". Das Programm behandelt die Folgen der Anschläge, von den militärischen Konflikten wie dem „Krieg gegen den Terror" bis hin zu bedeutenden politischen und sozialen Veränderungen auf globaler Ebene.
Der Sondergast ist Botschafter Francisco Seixas da Costa, der am Tag der Anschläge in New York war. Die Moderation der Folge übernimmt der Journalist António Freitas de Sousa.
Seixas da Costa kommentierte, dass der Schock der Welt über den 11. September durch andere Angriffe „abgefedert" wurde, bei denen Hunderttausende Menschen starben, und deutete damit an, dass die globale Wahrnehmung im Vergleich zu früheren Tragödien größeren Ausmaßes relativiert wurde.
Der Botschafter sagte außerdem, dass „im Jahr 2001 eine internationale Ordnung bestand", im Gegensatz zur heutigen Situation, in der diese Ordnung nicht mehr existiert, und unterstrich damit die tiefgreifenden Veränderungen in der weltweiten geopolitischen Landschaft in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten.




