Samuel Eto'o, ehemaliger Star des afrikanischen Fußballs und amtierender Präsident des kamerunischen Fußballverbandes, wird verdächtigt, mehr als 500.000 Euro aus russischen Geldern veruntreut zu haben. Die FIFA wird beschuldigt, den Fall nicht zu untersuchen, was Fragen zur Unabhängigkeit des Organs aufwirft, das den Weltfußball lenkt.
Die Ermittlungen konzentrieren sich auf verdächtige Zahlungen, die während Eto'os Amtszeit als Präsident des kamerunischen Verbandes von Russland geleistet worden sein sollen. Die zuständigen Behörden erwarteten, dass die FIFA eine gründliche Untersuchung dieser Finanzströme durchführen würde.
Eto'o gilt als einer der wichtigsten Verbündeten von Gianni Infantino, dem Präsidenten der FIFA, bei den Wahlen 2027 zur Führung des Organs. Diese politische Nähe wirft Bedenken hinsichtlich eines möglichen Schutzes des ehemaligen Spielers gegen den Verdacht finanzieller Unregelmäßigkeiten auf.
Der von Eto'o geführte kamerunische Verband soll russische Gelder unter Umständen erhalten haben, die nun internationalem Prüfungen unterliegen, ohne dass die FIFA konkrete Maßnahmen zur Klärung des Falls ergriffen hat.




