Das Verbot der Handynutzung an portugiesischen Schulen wurde in diesem Jahr auf die 9. Klasse ausgeweitet, eine Maßnahme, die darauf abzielt, Ablenkungen zu reduzieren und das Lernumfeld zu verbessern. Die Regelung, die bereits für untere Jahrgangsstufen galt, wurde auf die Schüler der Sekundarstufe I ausgeweitet.
Einige Schulen haben Interesse bekundet, dieses Verbot noch weiter auszudehnen, und beabsichtigen, die Regelung auf die 12. Klasse auszuweiten, also auf die gesamte Sekundarstufe II. Diese Einrichtungen argumentieren, dass die Maßnahme auch den älteren Schülern in gleicher Weise zugutekommen könnte.
Das Verbot ist Teil eines breiteren Trends zur Regulierung der Technologienutzung in Schulen, wobei mehrere europäische Länder ähnliche Maßnahmen ergriffen haben. In Portugal hat die Umsetzung eine Debatte darüber ausgelöst, wie das Verbot am besten mit den bildungspolitischen Erfordernissen in Einklang gebracht werden kann.




