Die Ärztekammer stellt heute in Guarda eine Studie mit Vorschlägen zur Lösung der Schwierigkeiten bei der Ansiedlung von Ärzten in unterversorgten Gebieten vor. Der Archipel Madeira wird als eines der 11 Gebiete des Landes identifiziert, in denen es am schwierigsten ist, diese Gesundheitsfachkräfte zu halten.
Die Organisation warnt, dass Portugal unzureichend auf die Probleme der Ansiedlung von Ärzten in Territorien mit geringer Bevölkerungsdichte reagiert hat, indem sie nur „isolierte, temporäre und reaktive Maßnahmen" verwendet.
Die Ärztekammer beabsichtigt, diesen Trend mit konkreten Vorschlägen in den verschiedenen als problematisch identifizierten Bereichen umzukehren, mit dem Ziel, Lösungen zu schaffen, die über die punktuellen Antworten hinausgehen, die bisher angewandt wurden.
Die Studie, zu der die Agentur Lus Zugang hatte, wird heute offiziell in Guarda vorgestellt, zu einem Zeitpunkt, an dem der Ärztemangel in verschiedenen Regionen des Landes weiterhin eine erhebliche Herausforderung für das portugiesische Gesundheitssystem darstellt.



