Verbände, Kommunen und Unternehmen der Kreislaufwirtschaft setzen sich dafür ein, dass 5 % der von Verpackungsherstellern gezahlten finanziellen Beiträge für die Wiederverwendung bestimmt werden, anstatt ausschließlich dem Recycling zugeführt zu werden. Diese Position wurde im Rahmen einer öffentlichen Konsultation zur Zukunft des Verpackungsabfallmanagementsystems in Portugal vorgelegt.
Die Befürworter dieser Maßnahme berufen sich auf das Verursacherprinzip und argumentieren, dass Hersteller von Einwegverpackungen auch Lösungen für die Wiederverwendung finanzieren sollten, und nicht nur die Behandlung von Abfällen nach der Entsorgung. Diese Forderung entsteht in einem Kontext des Übergangs zu ehrgeizigeren Modellen der Kreislaufwirtschaft.
Der Vorschlag zielt darauf ab, das derzeitige Finanzierungsmodell des Verpackungssystems zu ändern, das derzeit das Recycling gegenüber der Wiederverwendung bevorzugt. Die Unterzeichner wollen sicherstellen, dass ein Teil der von der Industrie beigetragenen finanziellen Mittel in Infrastrukturen und Programme investiert wird, die die Wiederverwendung von Verpackungen fördern.




